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Industrielle Symbiose

ISIM-TCC: Industrial Symbiosis as an Innovative Method in Tackling Climate Change

LIFE+ Ausschreibung (Industrielle Ökologie, industrielle Symbiose)

 

 

Die IFKA entwickelt seit 2003 fortlaufend Umweltschutzprojekte zu industriebezogenen Themen und unterstützt damit eine saubere Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung. Ziel unseres neuesten Projekts ist es, darüber zu informieren, dass die von den einzelnen KMUs produzierten Abfall- und Nebenprodukte für andere Unternehmen als Rohstoff dienen können. In Grossbritannien arbeitet das National Industrial Symbiosis Project schon seit Jahren mit grossem Erfolg. Als ungarische Partner haben wir dieses 3jährige, auch im Hinblick auf die Konkurrenzfähigkeit sehr wichtige Programm am 01.01.2010 gestartet. Britische Partnerin der IFKA ist die International Synergies Ltd.


Das ISIM-TCC Projekt wird durch den LIFE+ Fond der EU-Kommission finanziert.

 

Das Projekt umfasst die folgenden komplexen Dienstleistungen:

 

1. Aufbau und Veranstaltung von Schulungen

Im Laufe des Projekts werden mehrere Schulungsprogramme realisiert. In der ersten Etappe veranstalten wir eine bewusstseinsbildende Schulung, welche die Aufmerksamkeit der Zielgruppe (LeiterInnen industrieller Unternehmen) auf nachhaltige Entwicklung und damit zusammenhängend auf die Wichtigkeit industrieller Ökologie lenken soll.

Parallel dazu werden in Zusammenarbeit mit der britischen Partnerorganisation die Fachleute der IFKA und ihre MitarbeiterInnen von ExpertInnen des NISP trainiert, um die in der oben genannten Schulung erreichten Ziele besser erfüllen zu können (Train the Trainers).

Das dritte Trainingsprogramm soll Unternehmen anziehen, die in Zusammenhang mit dem Projekt mit der industriellen Symbiose in Berührung kommen, sowie andere interessierte TeilnehmerInnen (öffentliche Verwaltungen, lokale Non-Profitorganisationen). Der Kurs ist eine 35-40stündige Vorbereitung auf die weiteren Schritte, die im Rahmen des Projekts geplant sind (Aufnahme in die von der IFKA geplanten Datenbank und deren Benutzung, sowie die Heranbildung von symbiotischer Kooperation, etc.). Thematisch hat die Schulung folgende Schwerpunkte: Industrielle Symbiose und Umweltbewusstsein, praktische Anwendung der Datenbank, sowie Grundkenntnisse im Verfassen von Finanzierungsanträgen.

 

2. Aufbau einer Datenbank und deren Support

In der nächsten Phase des Projekts schaffen wir eine Datenbank, worin die durchleuchteten Daten der am Projekt teilnehmenden Unternehmen eingetragen werden, so die Menge und Art der eingegangenen bzw. ausgegebenen Nebenprodukte und Stoffe. Die Nebenprodukte nützen den einzelnen Unternehmen wenig, aber für andere können sie als wichtiger Grundstoff dienen. Diese Datenbank wird von der IFKA betreut und fortlaufend aktualisiert. Die weitere Verwendung der Daten soll in der darauffolgenden Projektphase näher definiert werden. Dadurch können fruchtbare Synergien entstehen, die sonst nicht hätten realisiert werden können.

 

Für das Projekt entsteht seit Januar 2010 eine Homepage, auf der noch mehr Details zu finden sein werden.

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